Rekruttering af faglært personale og øget produktivitet inden for skibsbygning

Fachkräftegewinnung im Schiffbau beginnt heute lange vor der ersten Stellenanzeige – und endet nicht bei der Einstellung, sondern setzt sich in der Produktivität der Werft fort. Wenn Sie als Werft oder Zulieferbetrieb wissen möchten, wie Sie Nachwuchs frühzeitig binden, internationale Fachkräfte gewinnen und gleichzeitig die Produktivität in der Fertigung steigern, gibt Ihnen dieser Beitrag den Überblick über beide Seiten: Rekrutierung und Prozessoptimierung.

Fachkräftegewinnung & Produktivität im Schiffbau steigern

Wie erreichen Werften den Nachwuchs schon während der Ausbildung?

Ein sehr wichtiger Schritt der Nachwuchsgewinnung im Schiffbau ist das Erreichen der potenziellen neuen Mitarbeiter schon sehr früh in deren Ausbildung. Damit möchten die Werften sie direkt dem Arbeitsbereich des Schiffbaus zuwenden und sie nicht an andere Branchen verlieren.

Dafür kooperieren die Unternehmen mit den Bildungseinrichtungen. Nicht nur gehen die Rekrutierer in die Schulen und Hochschulen, um die Studenten anzusprechen, sie offerieren auch direkt eine Ausbildung in der Werft bzw. ein duales Studium im Schiffbau. Damit verbinden sie die weitere Ausbildung der potenziellen Mitarbeiter direkt mit den praktischen Erfahrungen im Schiffbau und erhöhen die Chancen darauf, dass diese sich dann auch tatsächlich für eine Anstellung in einer Werft entscheiden.

Wie helfen Empfehlungsprogramme der Belegschaft bei der Mitarbeitergewinnung?

Ein anderer Ansatz, den Werften gerne nutzen, sind Empfehlungsprogramme für die eigene Belegschaft. Das heißt, Mitarbeiter aus dem Betrieb empfehlen neue Stellen an ihre Bekannten oder empfehlen Bekannte für den Betrieb, um diese als neue Arbeitskräfte zu gewinnen. Dafür erhalten die Beschäftigten oft genug auch eine Prämie oder andere Vorteile.

Diese Methode ist besonders effektiv. Die Empfehlungen spiegeln die Erfahrungen und Überzeugungen der Mitarbeiter wider. Das Resultat ist, dass sie eine hohe Überzeugungswirkung aufweisen und die Integration der neuen Mitarbeiter sehr schnell vonstattengeht.

Wie fördern Werften ihre eigenen Beschäftigten durch Weiterbildung?

Ebenfalls fördern die Unternehmen ihre eigenen Beschäftigten. In Weiterbildungsprogrammen steigern sie auf diese Weise ihre internen Aufstiegschancen. Damit profitieren sie von der Arbeit im Betrieb gleich mehrfach, was die Bindungswirkung erhöht. Auch führt dies zu mehr Qualifikationen und einer besseren Arbeitsleistung.

Warum suchen deutsche Werften zunehmend international nach Fachkräften?

Während der Schwerpunkt der Anwerbung neuer Mitarbeiter eindeutig in Deutschland liegt, sehen sich die Unternehmen auch zunehmend international nach neuen Fachkräften um. Das ist besonders dann der Fall, wenn die Auftragslage sehr hoch ausfällt bzw. eine bestimmte Spezialisierung besonders wichtig ist.

Die Globalisierung im Schiffbau bringt nicht nur einen internationalen Konkurrenzkampf. Sie schafft auch einen Markt für internationale Fachkräfte im Schiffbau, den die deutschen Unternehmen nutzen. Dabei bringen die Arbeitnehmer aus den europäischen Nachbarländern und teils auch aus Asien wertvolle Erfahrungen mit sich, die die deutschen Kompetenzen ergänzen.

Welche Rolle spielen Zeitarbeit und Werkvertrag als kurzfristige Lösung?

Der Fachkräftemangel stellt auch den Schiffbau in Deutschland vor eine sehr große Herausforderung. Er zwingt die Branche dazu, neue Wege für das Personalmanagement und die Nachwuchsgewinnung zu beschreiten. Kurzfristige Lösungen wie Arbeitnehmerüberlassungen oder Werkvertragsunternehmen sind eine wichtige Hilfe. Auf lange Sicht können jedoch nur die Kooperation mit Schulen und Hochschulen sowie der Fokus auf die Karriere innerhalb der Unternehmen Abhilfe schaffen.

In der Praxis ergänzen sich beide Ebenen: Während Ausbildungskooperationen und interne Weiterbildung den Fachkräftebestand langfristig sichern, überbrückt Midlertidigt arbejde die Zeit bis dahin und deckt Auftragsspitzen ab, ohne die Personalstruktur der Werft dauerhaft zu verändern.

Ein Schiff besteht nämlich nicht nur aus Stahl, Maschinen und Anlagen. Es besteht auch aus der Arbeit in den Werften und den Ideen der Menschen in den Konstruktionsbüros. Das macht die Mitarbeiter zu einem entscheidenden Faktor, wenn es um den Schiffbau geht.

Warum ist Produktivität im Schiffbau ein entscheidender Wettbewerbsfaktor?

Die Produktivität selbst wiederum ist kein Luxus, sondern ihrerseits entscheidend dabei, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit geht. Eine höhere Produktivität bedeutet geringere Kosten, mehr Qualität und eine kürzere Zeit bis zur Fertigstellung der Projekte.

Für eine hohe Produktivität ist es wichtig, dass die modernen Werften die Arbeit ihrer Beschäftigten sowie die Fertigungsprozesse ständig optimieren. Das stellt insbesondere den Schiffbau vor eine Herausforderung. Hier kommt es darauf an, traditionelle Arbeiten des Handwerks mit digitalen Abläufen und neuer Technik zu kombinieren.

Welche Bereiche entscheiden über die Produktivität einer Werft?

Das Ziel, die Produktivität zu erhöhen, können die Werften nur mit einer technisch kompetenten und motivierten Belegschaft erreichen. Dann lassen sich Fehler vermeiden, Auszeiten verringern und zu jeder Zeit Höchstleistungen erreichen. Dafür kommt es auf diese Bereiche an:

  • Die Optimierung der Produktionsprozesse
  • Die Weiterbildung und Qualifizierung der Belegschaft
  • Die Einbindung moderner Technologien
  • Das Arbeitsumfeld und die Motivation der Mitarbeiter
  • Das Projektmanagement und die Organisation der Teams

Wie verbessert Standardisierung die Produktivität im Schiffbau?

Jede Fertigung verlangt nach bestimmten Prozessen. Diese bilden die Grundlage für die Planung, die Organisation und die Ausführung der Arbeiten. Das heißt aber auch, dass hier der erste Ansatz für eine Lösung vorliegt. Die Standardisierung der Abläufe, der Einsatz des sogenannten Lean Managements und die Digitalisierung erlauben es zusammen, die Produktivität messbar zu erhöhen.

Ein immer wieder auftretendes Problem im Rahmen des Schiffbaus ist die hohe Anzahl unterschiedlicher Arbeitsabläufe. Die sich daraus ergebenden verschiedenen Vorgehensweisen, die vielen individuellen Fertigungsmethoden und die teilweise unklaren Schritte der Produktion behindern die Produktivität und führen zu einem hohen Zeitverlust. Sie sind oft die Ursache von Fehlern und haben zur Folge, dass einzelne Arbeiter nicht einfach alle verschiedenen Prozesse beherrschen. Wer also für ein ausgefallenes Teammitglied einspringt, muss sich erst einmal in den neuen Bereich einarbeiten.

Sind die Abläufe jedoch standardisiert, können sie leicht gelehrt und von den Mitarbeitern einfach wiederholt werden. Die Wiederholung erlaubt es dann auch mit der Zeit, weitere Optimierungen vorzunehmen. Das ist besonders bei repetitiven Arbeiten der Fall, wie dem Zuschneiden, dem Schweißen und der Montage. Die Standardisierung ist in der Lage, den Zeitaufwand für die Wiederholung von Arbeiten zu verringern oder diese ganz zu vermeiden.

Was ist Lean Schiffbau und wie funktioniert Just-in-Time-Produktion?

Gerade die Umstellung auf den Lean Schiffbau mit Just-in-Time-Produktion und besonderen Werkzeugen ermöglicht, die Duplizierung des Aufwandes zu minimieren und so Verschwendungen zu vermeiden.

Kern des Lean Schiffbaus ist das Vermeiden sinnloser Tätigkeiten und unregelmäßiger Arbeitslasten sowie das Verhindern der Überlastung von Maschinen und Mitarbeitern. Dafür organisieren die Mitarbeiter die einzelnen Arbeitsplätze so, dass sie sauber, ordentlich und effizient sind.

Alle Mitarbeiter werden in die kontinuierliche Optimierung miteinbezogen. Das heißt, ihre Ideen tragen dazu bei, die einzelnen Abläufe besser zu gestalten. Visuelle Hilfsmittel dienen dabei dazu, den Status der Produktion und der erbrachten Leistung transparent darzustellen. Schlussendlich erfolgt die Steuerung durch das Pull-System. Das heißt, hier arbeiten die Teams nur nach dem tatsächlichen Kundenbedarf, und sie leisten keine Schubproduktion.

Im Rahmen der Werften resultiert dies in geordneten Docks und Werkhallen. Dort sind die Materialwege und die Zuständigkeiten klar definiert. Das spart wertvolle Zeit bei den ständig anfallenden Problemen und Fragen.

Hinweis: Kurzfristige Personalengpässe im Schiffbau lassen sich rechtssicher über Arbeitnehmerüberlassung nach AÜG abdecken. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zum Lov om midlertidig ansættelse (AÜG). Einen Überblick über die einzelnen Rekrutierungsstrategien der Werften finden Sie in unserem Beitrag zum Mangel på kvalificeret arbejdskraft inden for skibsbygning.

Konklusion

Fachkräftegewinnung und Produktivität im Schiffbau sind zwei Seiten derselben Medaille. Wer früh in Ausbildung, Empfehlungsprogramme und Weiterbildung investiert und zugleich international nach Fachkräften sucht, sichert sich langfristig die Kompetenz, die eine Werft braucht. Kurzfristige Engpässe lassen sich über Midlertidigt arbejde und Werkverträge überbrücken. Parallel dazu steigert Standardisierung und Lean Schiffbau mit Just-in-Time-Produktion die Produktivität messbar – und macht die Werft insgesamt wettbewerbsfähiger.

Wie unterstützt Zeitarbeit International Werften bei kurzfristigem Personalbedarf?

Midlertidigt arbejde internationalt vermittelt qualifizierte Fachkräfte aus Osteuropa für den deutschen Schiffbau und überbrückt Auftragsspitzen, während Ihre internen Rekrutierungs- und Weiterbildungsprogramme langfristig greifen. Wir übernehmen die rechtssichere Abwicklung nach AÜG und stellen passende Fachkräfte projektbezogen bereit.

FAQ

Wie gewinnen Werften Nachwuchs schon während der Ausbildung?

Über Kooperationen mit Schulen und Hochschulen sowie eigene Ausbildungsplätze und duale Studiengänge, die praktische Erfahrung direkt mit der weiteren Ausbildung verbinden.

Warum sind Empfehlungsprogramme bei der Mitarbeitergewinnung so wirksam?

Weil Empfehlungen die tatsächlichen Erfahrungen der eigenen Belegschaft widerspiegeln, was eine hohe Überzeugungskraft hat und die Integration neuer Mitarbeiter beschleunigt.

Warum suchen deutsche Werften international nach Fachkräften?

Vor allem bei hoher Auftragslage oder wenn eine bestimmte Spezialisierung gefragt ist, nutzen Werften den internationalen Markt für Fachkräfte, etwa aus europäischen Nachbarländern.

Ersetzt Zeitarbeit die langfristige Fachkräftegewinnung im Schiffbau?

Nein, Zeitarbeit und Werkverträge überbrücken kurzfristige Engpässe. Langfristig sichern nur Ausbildungskooperationen und interne Karriereförderung den Fachkräftebestand.

Warum ist Produktivität im Schiffbau ein Wettbewerbsfaktor?

Höhere Produktivität senkt Kosten, erhöht die Qualität und verkürzt die Fertigstellungszeit von Projekten, was die Wettbewerbsfähigkeit einer Werft direkt beeinflusst.

Was bringt die Standardisierung von Arbeitsabläufen im Schiffbau?

Standardisierte Abläufe lassen sich leichter lehren und wiederholen, reduzieren Fehler und verkürzen die Einarbeitungszeit, wenn Mitarbeiter einspringen müssen.

Was bedeutet Lean Schiffbau konkret?

Lean Schiffbau vermeidet sinnlose Tätigkeiten und Überlastung, organisiert Arbeitsplätze effizient, bezieht Mitarbeiterideen ein und steuert die Produktion über ein bedarfsgesteuertes Pull-System statt Schubproduktion.

Wie unterstützt Zeitarbeit International bei kurzfristigem Fachkräftebedarf?

Wir vermitteln qualifizierte, geprüfte Fachkräfte projektbezogen und übernehmen die rechtssichere Abwicklung nach AÜG, damit Sie Auftragsspitzen zuverlässig abdecken können.