Digitalizace a další vzdělávání: Produktivita v lodním průmyslu

Digitalisierung im Schiffbau verändert, wie Werften planen, fertigen und Qualität sichern – von digitalen Zwillingen über vernetzte Maschinen bis zu Schweißrobotern. Wenn Sie als Werft oder Zulieferbetrieb wissen möchten, wie diese Technologien die Produktivität konkret steigern und welche Rolle Weiterbildung dabei spielt, gibt Ihnen dieser Beitrag den Überblick. Dabei zeigt sich: Digitalisierung ersetzt keine Fachkräfte, sie erhöht aber die Anforderungen an deren Qualifikation deutlich.

Digitalisierung & Weiterbildung: Produktivität im Schiffbau

Wie verändert die Digitalisierung die Produktionsmethoden im Schiffbau?

Die Digitalisierung des Schiffbaus bringt eine Veränderung der einzelnen Produktionsmethoden mit sich. Beispiele dafür sind das „Building Information Modelling“ (BIM), die digitalen Zwillinge und die Echtzeitdatenüberwachung. Damit können die einzelnen Prozesse genauer verfolgt, für die Zukunft geplant und in der Gegenwart gesteuert werden.

Wie verbessern digitale Dashboards Materialfluss und Kommunikation?

Digitale Dashboards machen es möglich, den Materialfluss zu überwachen. Zudem halten sie den Energieverbrauch und die Fortschritte der Arbeit in Echtzeit fest. So ist es möglich, direkt auf Fehler zu reagieren und die Prozesse für die Zukunft zu optimieren.

Darüber hinaus verbessern sie die Kommunikation zwischen den Abteilungen. Damit können die verschiedenen Teams ihre einzelnen Abläufe aufeinander abstimmen und ebenfalls Fehler und Verschwendungen vermeiden.

Welche Rolle spielt Weiterbildung beim technischen Fortschritt im Schiffbau?

Der technische Fortschritt bringt viele Vorteile. Dazu gehören neue Maschinen, die eine effizientere Arbeit erlauben, neue Materialien, die mehr Sicherheit, weniger Gewicht und mehr Festigkeit mit sich bringen, neue Prozesse, die die Fertigung optimieren, und diese Liste lässt sich noch beliebig erweitern. Sie bringen aber auch Probleme mit sich. Um die verschiedenen Vorteile zu nutzen, müssen die Mitarbeiter das dafür nötige Fachwissen aufweisen. Hier kommen die Weiterbildungen und die Qualifizierung der Belegschaft ins Spiel.

Die Weiterbildung im Schiffbau betrifft alle Spezialisten und Fachrichtungen, egal, ob es sich dabei um Schweißer, Elektroniker, Mechaniker oder Ingenieure handelt. Sie alle stehen vor der ständigen Aufgabe, neue Materialien zu kennen, neue Maschinen zu bedienen und neue Verfahren zu erlernen.

Wie laufen Schulungen für Schweißer, Elektroniker, Mechaniker und Ingenieure ab?

In Schulungen erlernen die Mitarbeiter den Umgang mit Laserschneideanlagen, automatisierten Schweißsystemen und digitalen Steuerungen. Diese sind heute Standard, aber sie entwickeln sich ständig weiter. In Auffrischungskursen erfahren die Mitarbeiter, was sich geändert hat, sie wiederholen Anwendungen, die sie nicht immer nutzen, die aber doch hin und wieder wichtig sind, und sie halten insgesamt ihr Wissen auf dem gleichen Stand.

Warum gewinnt interdisziplinäres Training an Bedeutung?

Daneben gewinnt auch das interdisziplinäre Training immer mehr an Bedeutung. Mechaniker, die sich auch ein wenig mit Elektronik auskennen, lassen sich flexibel einsetzen. Das gilt auch für Elektroniker, die nun mehr mit mechanischen Systemen umgehen können. Dies fördert zugleich auch das Verständnis für die Arbeiten der anderen Teammitglieder, was bei Kooperationen in Zukunft hilft und die Produktivität messbar erhöht.

Wie profitieren Mitarbeiter von zertifizierten Qualifizierungen?

Die Schulungen selbst müssen einem Qualifizierungsstandard entsprechen und das erfolgreiche Absolvieren mit einem Zertifikat für die Teilnehmer nachweisen. Damit entsteht in der Belegschaft ein größeres Gefühl für das Verantwortungsbewusstsein sowie eine stärkere Motivation.

Die Mitarbeiter sehen ihre Fortschritte und können diese nachweisen. Sie entwickeln sich zu Experten, was ihre Jobperspektiven verbessert, ihr Gehalt erhöht und sie für den Betrieb wichtiger macht. Damit sehen sie selbst, wie sie sich entwickeln und welche Vorteile ihnen diese Entwicklung bringt.

Wie stärken Kooperationen mit Berufsschulen und Hochschulen die Weiterbildung?

Dies geht Hand in Hand mit der Kooperation mit Berufsschulen, Hochschulen und Weiterbildungszentren. Zum einen stellen die Werften so eine ausreichende Qualifikation des Nachwuchses sicher, zum anderen entwickeln sie eine Bindung mit den Auszubildenden. Diese werden dann wahrscheinlicher in der kooperierenden Werft arbeiten. Darüber hinaus erleichtern solche Kooperationen auch die Weiterbildung des Werftpersonals.

Der technologische Wandel bietet viele neue Wege, die Produktivität in den Werftbetrieben zu steigern. Besonders die digitalen Planungstools, die Automatisierung und die Simulation der Prozesse erlauben eine zügige Verbesserung. Zugleich helfen sie dabei, Fehler zu reduzieren und insgesamt die Qualität der Arbeiten zu erhöhen.

Ersetzt Automatisierung die Mitarbeiter in der Werft?

Die Automatisierung in den Werften ist nicht darauf ausgelegt, Menschen zu ersetzen, auch wenn es immer wieder so dargestellt wird. Tatsächlich zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass das Aufkommen von Maschinen den Arbeitsmarkt zwar verändert hat, aber nie die Menschen aus der Arbeit brachte. Stattdessen entwickelten sich die Mitarbeiter weiter. Mit Hilfe von Maschinen konnte ein Mitarbeiter die Arbeit von mehreren erledigen. Damit erweiterten die Unternehmen die Produktion, anstatt einfach nur die Mitarbeiter zu entlassen.

Wie verändert sich die Arbeit von Schweißern durch Roboter?

Heute verhält es sich ebenso: Roboter arbeiten präziser und schneller, als es Menschen möglich ist. Anstatt viele Schweißer für mittelmäßige Nähte zu beschäftigen, beschäftigen die Unternehmen Schweißer nun für lediglich zwei Hauptaufgaben: Die eine Gruppe überwacht die Roboter und stellt sicher, dass sie mit der nötigen Qualität arbeiten. Die andere Gruppe schweißt überall dort, wo Roboter nicht arbeiten können. Dafür entwickeln sich allgemeine Schweißer zu spezialisierten Fachleuten weiter und bekommen so eine höhere Qualifikation und eine höhere Entlohnung – ganz ohne Entlassungen.

Das gleiche gilt für alle anderen Bereiche, in denen Roboter die Arbeiten übernehmen. Sie sorgen für mehr Tempo, mehr Qualität und sind vor allem auch dort zu finden, wo die Arbeit monoton – und damit fehleranfällig – oder gefährlich ist. Das Personal wird also geschont und kann sich auf das konzentrieren, was Menschen besser als Maschinen machen.

Ein gutes Beispiel für den Einsatz von Robotern ist die Fertigung der einzelnen Sektionen eines Schiffes. Die schweren Platten können mit ihnen genau positioniert werden. Dann schweißen die Roboter sie, und danach erfolgt automatisch eine Prüfung, um die Qualität der Schweißnähte sicherzustellen. Das senkt die Quote für die Nacharbeiten deutlich.

Für die Personalplanung bedeutet das: Gefragt sind zunehmend Schweißer und Techniker, die sowohl klassisches Handwerk als auch die Überwachung automatisierter Anlagen beherrschen. Werften, die diese doppelt qualifizierten Fachkräfte nicht ausreichend im eigenen Haus haben, finden sie häufig gezielt über spezialisierte Zeitarbeit.

Welche digitalen Werkzeuge simulieren die Fertigung im Voraus?

Digitale Werkzeuge, wie zum Beispiel 3D-CAD-Systeme, machen es möglich, die einzelnen Prozesse für die Fertigung bereits im Vorfeld zu simulieren. Dadurch können Produktionsleiter und Konstrukteure potenzielle Engpässe erkennen und verhindern.

Smart Ships Simulation, also virtuelle Schiffe, ermöglichen Testläufe, Wartungsplanungen und sogar Schulungen. Damit können zum Beispiel die Mitarbeiter der Werft durch den virtuellen Maschinenraum gehen, ohne dafür ein echtes Schiff nutzen zu müssen.

Was sind vernetzte Werften und wie senken sie Stillstandzeiten?

Die Digitalisierung im Schiffbau bringt vernetzte Werften hervor. Hier arbeiten die Maschinen mit Sensoren und Werkzeugen. Sie kommunizieren miteinander, melden ihren Status in Echtzeit und erlauben es, bei Fehlern direkt einzugreifen. Auch können mit ihnen Wartungen automatisch geplant werden. Ebenfalls steuern sie automatisch den Nachschub an Material. Das senkt die Zeiten für Stillstand, zum Beispiel für Reparaturen oder für das Warten auf neues Material.

Hinweis: Fachkräfte mit Erfahrung in digitalen Fertigungsprozessen und Automatisierung lassen sich rechtssicher über Arbeitnehmerüberlassung nach AÜG vermitteln. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zum Zákon o dočasném zaměstnávání (AÜG). Wie Werften zusätzlich Fachkräfte gewinnen und binden, lesen Sie in unserem Beitrag zur Fachkräftegewinnung im Schiffbau.

Závěr

Digitalisierung und Weiterbildung greifen im Schiffbau eng ineinander: BIM, digitale Zwillinge, Automatisierung und Robotik steigern die Produktivität messbar, verlangen aber gleichzeitig kontinuierlich qualifizierte Fachkräfte. Wer in Schulungen, interdisziplinäres Training und Kooperationen mit Bildungseinrichtungen investiert, sichert sich die Belegschaft, die diese Technologien wirksam nutzen kann – ganz ohne Stellenabbau, dafür mit höherer Qualifikation und besserer Entlohnung für die Mitarbeiter.

Wie unterstützt Zeitarbeit International Werften bei digital qualifizierten Fachkräften?

Zeitarbeit International vermittelt qualifizierte Fachkräfte aus Osteuropa für den deutschen Schiffbau – auch mit Erfahrung in automatisierten Fertigungsprozessen und digitalen Steuerungen. Wir übernehmen die rechtssichere Abwicklung nach AÜG und stellen passende Fachkräfte projektbezogen bereit.

ČASTO KLADENÉ DOTAZY

Was versteht man unter Digitalisierung im Schiffbau?

Dazu zählen Technologien wie Building Information Modelling (BIM), digitale Zwillinge, Echtzeitdatenüberwachung und digitale Dashboards, die Produktionsprozesse planbarer und transparenter machen.

Ersetzt Automatisierung Fachkräfte im Schiffbau?

Nein. Historisch hat technischer Fortschritt Mitarbeiter nie verdrängt, sondern deren Aufgaben verändert und die Produktion insgesamt erweitert, meist mit höherer Qualifikation und Entlohnung.

Wie verändert sich der Beruf des Schweißers durch Roboter?

Schweißer übernehmen zunehmend die Überwachung von Schweißrobotern oder spezialisieren sich auf Nähte, die Roboter nicht ausführen können, was zu höherer Qualifikation und besserer Bezahlung führt.

Welche Weiterbildungen brauchen Fachkräfte im digitalisierten Schiffbau?

Gefragt sind Schulungen zu Laserschneideanlagen, automatisierten Schweißsystemen, digitalen Steuerungen sowie interdisziplinäres Training, etwa für Mechaniker mit Elektronikkenntnissen.

Was ist eine Smart-Ships-Simulation?

Das ist ein virtuelles Modell eines Schiffes, mit dem Testläufe, Wartungsplanungen und Schulungen durchgeführt werden können, ohne ein reales Schiff zu benötigen.

Was bedeutet eine „vernetzte Werft“?

Maschinen, Sensoren und Werkzeuge kommunizieren miteinander, melden ihren Status in Echtzeit und ermöglichen automatische Wartungsplanung sowie Materialnachschub, was Stillstandzeiten senkt.

Warum sind Zertifikate bei Weiterbildungen im Schiffbau wichtig?

Sie weisen einen definierten Qualifizierungsstandard nach, stärken das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter und verbessern deren Jobperspektiven und Gehalt.

Wie findet man Fachkräfte mit Erfahrung in digitalisierten Fertigungsprozessen?

Neben eigener Weiterbildung und Kooperationen mit Bildungseinrichtungen lassen sich entsprechend qualifizierte Fachkräfte auch gezielt über spezialisierte Zeitarbeit projektbezogen gewinnen.